Extremluftsport: der Traum vom Fliegen

Wissenschaftler vermuten, dass es den Homo sapiens seit knapp acht Millionen Jahren gibt – genauso lange träumt der Mensch davon, wie ein Vogel zu fliegen. Inzwischen kann er sich diesen lang ersehnten Wunsch auch ohne die Verfügbarkeit eigener Flügel erfüllen: Extremluftsportarten wie Skydiving, Paragliding oder Base Jumping machen es möglich!

Paragliding: mit dem Gleitschirm durch die Lüfte segeln

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Paragliding

Paragliding wird im deutschen Sprachgebrauch auch Gleitschirmfliegen genannt. Der Gleitschirm funktioniert nach den selben physikalischen Prinzipien wie die ersten Fluggeräte der Gebrüder Wright und Otto Lilienthal. Beim Paragliding handelt es sich um einen Flugsport, der es erlaubt, auch weite Strecken von vielen Hundert Kilometern am Stück zurückzulegen. Darin ähnelt der Gleitschirm Segelflugzeugen beziehungsweise Flugdrachen, wobei er etwas langsamer fliegt und auf nahezu jeder Wiese problemlos landen kann. Mit bis zu 40 km/h gleitet der Extremsportler durch die Luft. Er sollte gesund sein und ein Minimum an Beweglichkeit mitbringen. Wichtig ist zudem das Tragen stabiler und knöchelhoher Schuhe, einer langen Hose sowie einer winddichten Jacke. Empfohlen werden weiterhin Handschuhe und eine Sonnenbrille.

Skydiving: das trendige Abenteuer mit dem Fallschirm

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Eine Gruppe von Fallschirmspringern

Der freie Fall aus den Wolken weckt im Abenteurer eine Mischung unterschiedlicher Emotionen, etwa Gefühle der Freiheit, des Glücks und auch der Angst. Skydiving oder Fallschirmspringen beginnt mit dem Einstieg in ein Flugzeug oder einen Hubschrauber. In großer Höhe erfolgt dann der Sprung in die Tiefe. Wer Skydiving als Sport praktiziert, sucht die Verstärkung des ohnehin gegebenen Kicks, indem er während des Falls bestimmte Übungen – Relativ- und Stilsprünge genannt – ausführt und den Fallschirm nur noch zur sicheren Landung verwendet. Zwar sind Unfälle relativ selten, doch ein gewisses Risiko ist bei jedem Sprung gegeben.

Base Jumping: Springen von besonderen Gebäuden

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Basejumping von einem Berg

Base Jumping bezeichnet das Fallschirmspringen von festen Objekten. Als Hilfsmittel fungiert ein extra auf die Sportart abgestimmter Fallschirm, wobei dieser im Vergleich zum herkömmlichen Gerät größer und darüber hinaus verstärkt ist. Das Objektspringen gilt als sehr gefährlich und bezieht seinen enormen Reiz nicht zuletzt aus dieser Tatsache. “Gejumpt” wird meist von Hochhäusern, Sendemasten, Brücken oder Felsen – daraus leitet sich auch das Apronym “BASE” ab – es steht für “building”, “antenna”, “span” und “earth”. Zu den bekanntesten Objekten, von denen sich Basejumper bereits herunterstürzten, zählen unter anderem das New Yorker World Trade Center, der Olympiaturm in München und der Mount Everest.

Extremluftsport: Adrenalinkick mit Risiko

Grundsätzlich steht es jedem, der gesund und fit ist, offen, eine dieser drei Extremluftsportarten zu erlernen und auszuüben. Entsprechende Clubs gibt es in den meisten größeren deutschen Städten. Wer einen Hang zum Risiko verspürt und sich den besonderen Adrenalinkick holen möchte, ist in luftiger Höhe bestens aufgehoben!

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